🔴 BNPB & BMKG AKTUALISIERUNG: Tsunami-Warnung aufgehoben, Nothilfe nach Saumlaki entsandt
Die indonesische Katastrophenschutzbehörde (BNPB) bestätigte den Einsatz von Soforthilfeteams auf den Tanimbar-Inseln. Hilfsgüter, Notunterkünfte und Reservekommunikation wurden mobilisiert, um Gemeinden mit lokalen Gebäudeschäden und Stromausfällen zu unterstützen.
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 traf die Banda-See im Osten Indonesiens in einer Tiefe von 97 km. Laut BMKG und USGS lag das Epizentrum rund 130 km südwestlich der Tanimbar-Inseln.
Die gewaltige Erschütterung löste schwere Beben auf Saumlaki und dem umliegenden Archipel aus, wobei spürbare Erschütterungen bis nach Ambon, Kupang und Teile von Osttimor reichten. Niederfrequente seismische Wellen breiteten sich über die Timorsee aus und brachten Hochhäuser im über 500 km entfernten Darwin in Australien ins Schwanken.
Das BMKG gab umgehend eine regionale Tsunami-Warnung für die Küstengebiete von Maluku heraus. Die Warnung wurde offiziell aufgehoben, nachdem DART-Tiefseebojen und Gezeitentelemetrie bestätigten, dass die Herdtiefe von 97 km keine gefährliche Meeresverdrängung auslöste.
