🔴 IGP & INDECI AKTUALISIERUNG: Inspektion der Gebirgsstraßen und Echtzeit-Nachbebenüberwachung
Das peruanische Zivilschutzinstitut (INDECI) bestätigte den Einsatz von Einsatzbrigaden auf den Anden-Transitrouten, wo kleinere Steinschläge geräumt wurden. Grundversorgung, Wasser und Kommunikation funktionieren uneingeschränkt; Notfallzentren (COEL) prüfen traditionelle Bauten auf Risse im Putz.
Ein Erdbeben der Stärke 6,7 traf den Süden Perus um 18:00 UTC mit einem Epizentrum 38 km nordwestlich von Upahuacho im Departement Ayacucho. Messungen des IGP und USGS bestätigten eine Herdtiefe von 99 km innerhalb der subduzierenden Nazca-Platte.
Mittelschwere bis starke Erschütterungen (MMI V–VI) lösten in Berggemeinden in Ayacucho, Apurímac, Huancavelica und Arequipa Besorgnis aus, während Hochhäuser im über 450 km nordwestlich gelegenen Lima fast eine Minute lang spürbar schwankten. Bei Beben dieser mittleren Tiefe dämpft das Gestein hochfrequente Stoßwellen, überträgt jedoch langperiodische Wellen über hunderte Kilometer.
Die Direktion für Hydrographie und Schifffahrt der peruanischen Marine (DHN) und das Pazifische Tsunami-Warnzentrum bestätigten umgehend, dass aufgrund der Herdtiefe von 99 km und des Inland-Epizentrums an der peruanischen Pazifikküste keinerlei Tsunami-Gefahr besteht.
